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Kirchen am Rhein-Camino

 

     
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Braubach: katholische Pfarrkirche Heilig Geist

 

 

Beschreibung folgt.


Braubach: evangelische Kirche

 

Beschreibung folgt.


Braubach: katholische Kirche St. Martin

   

 

Beschreibung folgt.

Osterspai: katholische Pfarrkirche St. Martin

     

 

Beschreibung folgt.


Osterspai: Jakobus-Kapelle

   

 

Die Jakobuskapelle in Osterspai gehört zu den geschichtsträchtigsten Orten am Mittelrhein. Sie wurde im 13. Jahrhundert von den Zisterziensermönchen des Klosters Eberbach erbaut Als Teil des Eberbacher Hofes in Osterspai überdauerte sie die Jahrhunderte hinweg als religiöses Zentrum und Spiegel der wirtschaftlichen Macht der Zisterzienser, die Weinbau und Grangien systematisch ausbauten. Die Liegenschaften rund um Osterspai führten wiederholt zu Konflikten mit der Gemeinde, doch der Hof blieb unter der Aufsicht der Ordensleute und später weltlicher Herren. Nach längerer wechselnder Besitzgeschichte gelangte die Kapelle zeitweise in den Besitz der Liebensteiner und später anderer Adeliger; dennoch blieb ihr sakrales Wesen erhalten.

Die Kapelle steht am Rhein neben dem rheinseitigen Tor und wird von einem viergeschossigen Wohnturm aus dem 14. Jahrhundert begleitet. Innen wie außen zeigt sie eine aus der späten Romanik stammende Architektur, deren Wand- und Deckenmalereien zu den wenigen nahezu unverfälscht gebliebenen Beispielen am Mittelrhein gehören. Die Malereien, teils figürlich, teils ornamental, wurden in mehreren Phasen aufgetragen und sind heute fragmentarisch erhalten; sie geben jedoch wertvolle Einblicke in die frühromanische Kunst.

Die Kapelle ist dem Heiligen Jakobus geweiht, ein Hinweis, der durch historische Quellen gestützt wird; früher fälschlich als Petrus-Patrozinium bezeichnet. Ab 1984 wurde der Bau umfassend restauriert und konserviert, um die bauzeitliche Substanz und die mittelalterlichen Malereien zu bewahren.

Heute gehört die Jakobuskapelle zu den bedeutenden Denkmalensembles am Mittelrhein und dient als lebendiger Ort des Glaubens: Evangelische Gottesdienste finden regelmäßig statt, katholische Feiern werden zu besonderen Anlässen begangen, und eine von der örtlichen Kirchengemeinde gestiftete Jakobusfigur des spanischen Bildhauers Antoni Bernal Redondo (* 1957) erinnert an die jahrhundertelange Verbindung von Kapelle und Pilgerkult.

 

Kamp-Bornhofen: katholische Pfarrkirche St. Nikolaus

   

 

Beschreibung folgt.


 Kamp-Bornhofen: Franziskaner- und Wallfahrtskloster Bornhofen

     

 

Ritter Johannes Brömser von Rüdesheim, der um 1400 lebte, hatte Burg Sterrenberg geerbt und ließ, nachdem er bereits die Pfarrkirche in Rüdesheim und die É Wallfahrtskirche Nothgottes nahe Rüdesheim erbaut hatte, die bestehende Bornhofener Kirche erweitern. Die Vollendung der heutigen Kirche erfolgte allerdings erst 1435 und damit nach seinem Tod. Das Gnadenbild stammt aus dem 15. Jh. und befindet sich in einer im 17. Jh. vom Trierer Erzbischof Johann Hugo von Orsbeck gestifteten Gnadenkapelle, die in schwarzem, weißgeadertem Lahnmarmor ausgearbeitet wurde. Der Hochaltar wurde im ausgehenden 18. Jh. als größere Kopie der Gnadenkapelle aus dem gleichen Material ergänzt.

Nachdem zunächst Franziskaner aus Boppard aushalfen, die zunehmenden ­Pilgerströme zu bewältigen, verlegte der Erzbischof 1679 einen Kapuziner­Konvent von Wellmich nach Bornhofen und ließ auf eigene Kosten das Wallfahrts­kloster bauen. 1813 wurden die Brüder nach der Aufhebung des Klosters vertrieben. Im Rahmen der Säkularisation wollte der protestantische Herzog Friedrich Wilhelm von Nassau die Kirche zum Abbruch freigeben und übereignete das wertvolle Inventar einschließlich der Glocken aus dem 15. Jh. und des Gnadenbildes an die katholische Pfarrgemeinde St. Bonifatius in Wiesbaden. Erst ein als Zeichen des Himmels gedeutetes Ereignis ließ den Herzog zumindest bezüglich des Gnadenbildes von seinem Plan abkommen. Neben heftigem Protest der Bevölkerung gab es nämlich bei dem Versuch, das Gnadenbild von seinem Standort zu heben, einen tödlichen Unfall. Der neue Eigentümer des Klosters und die Bürgerschaft kauften die Kirche wieder zurück und konnten nach neun Jahren am 6. Mai 1821 wieder einen Gottesdienst in ihr feiern.

Ab 1850 wirkten Redemptoristen aus Altötting am Rhein. Diese mussten aber nur 23 Jahre später ihre deutsche Heimat während des Kulturkampfes verlassen. Erst 1890 konnte der Limburger Bischof die Franziskaner aus der Thüringischen Ordensprovinz für die Wiederbesiedelung des Wallfahrtsklosters gewinnen. Da die Wallfahrten immer mehr zunahmen und Kirche und Kloster durch einen nie aufgeklärten Brand im Jahr 1949 beschädigt wurden, entstand die Idee, eine modernere, größere Pilgerkirche an die alte Kirche anzubauen. Diese wurde im Mai 1970 eingeweiht. Noch heute ist Bornhofen Ziel von zahlreichen Wallfahrten aus allen Richtungen per Schiff oder zu Fuß mit bis zu 1.000 Teilnehmern.

Lykershausen: katholische Kirche St. Johannes der Täufer

   

 

Beschreibung folgt.

Dahlheim: katholische Pfarrkirche St. Jakobus

     

 

Beschreibung folgt.

 

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